25% Rabatt mit Code NATURBLACK

Pflanzenkunde

Wundklee

14. Okt. 2015
3 Minuten

Wundklee - Botanik und Wirkung

Etymologie und Geschichtliches

Der Gattungsname 'Anthyllis' ist ein Diminutiv zu 'anthos = Blume', wÀhrend 'vulneraria' vom lateinischen Wort 'volnus, vulnus = Wunde' abgeleitet ist. Der deutsche Name entspricht dem lateinischen und weist die Pflanze als alte Volksarzneipflanze zur Wundbehandlung aus.

Wissenschaftlicher Name: Anthyllis vulneraria L.

VolkstĂŒmliche Namen: Apothekerklee, BĂ€renklee, Bartklee, FrauenkĂ€ppeln, Gelber Klee, GichtblĂŒml, Wundklee, (echtes) Wundkraut.

Wundklee ist in KrĂ€uterbĂŒchern seit dem SpĂ€tmittelalter verzeichnet. Der Wundklee galt auch als „Hexenkraut“ und sollte schreiende Kinder beruhigen.

Botanik des Wundklees

Zur Gattung gehören ca. 20 Arten sowie ca. 35 Unterarten von A. vulneraria. Der Wundklee ist eine 15 - 30 cm hohe Halbrosettenstaude mit krĂ€ftiger Pfahlwurzel und kurzem, Ă€stigem Rhizom. Die StĂ€ngel sind aufrecht und teils weißfilzig behaart.

Die LaubblĂ€tter sind unterschiedlich gefiedert, ganzrandig und haben eine dicht seidig behaarte Unterseite. Die vielblĂŒtigen Köpfchen sitzen in den obersten Blattachseln. Die SchmetterlingsblĂŒten sind von weißer bis gelblicher Farbe, gelegentlich auch purpurrot bis violett. Das Kraut ist von herbem Geschmack und riecht leicht aromatisch.

Vorkommen und Verbreitung

Die Wundkleearten sind in Europa, dem Mittelmeerraum, Nordafrika und vorgelagerten Inseln zu Hause. A. vulneraria ist insbesondere in Europa bis zum Kaukasus und Vorderasien und im SĂŒden bis in die Sahara und Äthiopien verbreitet.

Inhaltsstoffe und deren potentielle Wirkung

Wundklee enthĂ€lt Gerbstoffe, Saponine, Flavonoide, Isoflavonoide und Lectine. Insbesondere die Wundklee-BlĂŒten waren im Mittelalter als wundheilendes und blutreinigendes Mittel berĂŒhmt.

Genutzte Pflanzenteile

Verwendung finden die getrockneten BlĂŒten bzw. das Kraut von Anthyllis vulneraria; als Tee, Zubereitungen fĂŒr UmschlĂ€ge und Waschungen, sowie auch als SpĂŒlungen.

Hinweise

Nebenwirkungen sind nicht beschrieben; allgemein sollte auf UnvertrÀglichkeiten geachtet werden.

Allgemeines

Vom Verzehr oder der Anwendung selbst gesammelter oder angebauter Pflanzen, die man nicht oder nicht ausreichend kennt, oder Zubereitungen daraus, ist grundsĂ€tzlich abzuraten. Selbst Pflanzen, die im Allgemeinen als genießbar und ungefĂ€hrlich gelten, können bei entsprechender Dosierung oder bei Schadstoffbelastung, durch die Zubereitung oder beispielsweise bei Allergien schĂ€dlich wirken. Oft besteht auch Verwechslungsgefahr mit ungenießbaren und gefĂ€hrlichen Pflanzen. Holen Sie stets professionellen Rat von einer Fachperson, einem Arzt oder Apotheker ein.

Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich dem allgemeinen Überblick - ohne Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit - und/oder der Unterhaltung. Die Inhalte dieser Seite ersetzen bei medizinischen Problemen oder Themen keinesfalls die professionelle Beratung durch einen Arzt. Suchen Sie bei medizinischen Problemen einen Arzt auf.

Die vorgestellten Informationen sind sorgfĂ€ltig recherchiert und werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Dennoch können wir keinerlei Haftung fĂŒr SchĂ€den irgendeiner Art ĂŒbernehmen, die sich direkt oder indirekt aus der praktischen Verwendung oder Umsetzung der Informationen ergeben.

Bild: © LianeM/fotolia.com

Sparen Sie 10%, indem Sie sich fĂŒr unseren Newsletter anmelden.

Immer gut informiert ĂŒber Produkte, Aktionen und Neuigkeiten.

Brauchen Sie Hilfe bei der Suche nach den richtigen NahrungsergÀnzungsmitteln?

Machen Sie unseren Vitamin-Test