25% Rabatt mit Code NATURBLACK

S

SĂ€ureschutzmantel

27. MĂ€rz 2023
3 Minuten

Was ist der SĂ€ureschutzmantel?

Der SĂ€ureschutzmantel, auch Fettfilm genannt, bezeichnet einen Hydrolipid-Film, also einen Wasser-Fett-Film auf der Haut. Dieser schĂŒtzt die Haut einerseits vor dem Austrocknen durch Feuchtigkeitsverlust und andererseits bildet er eine Barriere zum Schutz vor Schadstoffen. Der SĂ€ureschutzmantel liegt ĂŒber der Ă€ußersten Hautschicht, der Hornschicht.

Da die Haut das grĂ¶ĂŸte Organ ist, kann sich der SĂ€ureschutzmantel wie ein Mantel ĂŒber den ganzen Körper legen. Daher kommt auch der Name „SĂ€ureschutzmantel“.

Der SĂ€ureschutzmantel oder Fettfilm wird von den HautdrĂŒsen, genauer gesagt den Schweiß- und den TalgdrĂŒsen, produziert. Der sogenannte Fettfilm besteht aus Talg, Schweiß und Teilen der Hornzellen.

SĂ€ureschutzmantel: verantwortlich fĂŒr den pH-Wert der Haut

Im Fettfilm bzw. SĂ€ureschutzmantel sind FettsĂ€uren aus Talg und organische SĂ€uren aus Schweiß enthalten. Durch diese Bestandteile kann der Hydrolipid-Film den pH-Wert der Haut regulieren. Dieser Wert kann im Allgemeinen zwischen 0 und 14 liegen. Ein pH-Wert von 7 wird als neutral bezeichnet. Saure FlĂŒssigkeiten haben einen pH-Wert unter 7, wĂ€hrend ein pH-Wert von 7 bis 14 charakteristisch fĂŒr basische FlĂŒssigkeiten ist.

Der pH-Wert der Haut liegt im Normalfall zwischen 4 und 6, also leicht im sauren Bereich. Er variiert leicht je nach Körperpartie, z. B. Achseln oder HÀnde.

Das leicht saure pH-Milieu schafft optimale Bedingungen fĂŒr eine gesunde Haut bzw. die benötigten Bakterien. SchĂ€dliche Bakterien, Viren, Allergene oder Pilze fĂŒhlen sich in basischer Umgebung wohler, bevorzugt bei einem pH-Wert von 9 oder 10. Sie werden vom intakten SĂ€ureschutzmantel mit einem pH-Wert von 4 bis 6 somit abgewehrt und ihre Vermehrung wird verhindert.

Auch einige chemische Stoffe können vom SÀureschutzmantel daran gehindert werden, in die Haut einzudringen, da die saure Umgebung ihnen ebenfalls keine guten Lebensbedingungen bietet.

Die neuere Forschung bezweifelt allerdings, dass die SĂ€ure fĂŒr den Schutzmechanismus verantwortlich ist. Manche Bakterien können sich auch in leicht saurem Milieu vermehren, daher wird inzwischen hĂ€ufig der Fettfilm mit Peptiden und Lipiden als der schĂŒtzende Bestandteil angesehen.

EinflĂŒsse auf SĂ€ureschutzmantel und pH-Wert

Einfluss auf den SĂ€ureschutzmantel hat unter anderem die individuelle Schweißbildung. Diese hĂ€ngt z. B. von der ErnĂ€hrung, der sportlichen AktivitĂ€t und der Medikamenteneinnahme ab. Auch Umweltgifte, Temperaturschwankungen oder Erkrankungen wie Neurodermitis können den pH-Wert verĂ€ndern.

Die Körperhygiene beeinflusst den SĂ€ureschutzmantel ebenfalls: Seife und andere Kosmetika beinhalten basische Substanzen, welche die Talgschicht auf der Haut beseitigen. Dadurch wird auch ein Teil des SĂ€ureschutzmantels – nĂ€mlich die natĂŒrlichen Hautfette – entfernt.

Wasser greift mit seinem pH-Wert von 7 – genau im neutralen pH-Bereich – den SĂ€ureschutzmantel zusĂ€tzlich an. Im Normalfall kann der SĂ€ureschutzmantel und damit der pH-Wert in wenigen Stunden wieder hergestellt werden.

Dennoch sollte die Haut nicht durch ĂŒbermĂ€ĂŸige Reinigung strapaziert werden. Falls der SĂ€ureschutzmantel und der pH-Wert zu stark beeinflusst werden, kann es zu unangenehmen Auswirkungen kommen: Hautunreinheiten, Allergien, Ekzeme, EntzĂŒndungen oder andere BeeintrĂ€chtigungen sind möglich.

© Bilder: pimonpim - Fotolia | Picture-Factory - Fotolia

Sparen Sie 10%, indem Sie sich fĂŒr unseren Newsletter anmelden.

Immer gut informiert ĂŒber Produkte, Aktionen und Neuigkeiten.

Brauchen Sie Hilfe bei der Suche nach den richtigen NahrungsergÀnzungsmitteln?

Machen Sie unseren Vitamin-Test