Levitiertes Wasser

Wasser, das nach den Methoden des Ingenieurs und Wasserforschers Wilfried Hacheney behandelt wurde, bezeichnet man als levitiertes Wasser. Das Verfahren der Levitation geht auf die Annahme zurück, dass heutiges Leitungswasser durch Filterung, Aufbereitung und Transport einige seiner ursprünglichen Qualitäten eingebüßt hat. Levitation ist ein mechanisches Verfahren, welches dem Wasser diese positiven Eigenschaften zurückgeben soll.

Wilfried Hacheney

Der geistige Vater des levitierten Wassers ist Wilfried Hacheney. Er wurde 1924 in Dortmund geboren und kam durch seinen Vater, einen Vorstand der Dortmunder Stadtwerke, früh mit der Wasserwirtschaft in Kontakt. 

Levitiertes Wasser

Nach dem zweiten Weltkrieg studierte er in Karlsruhe Physik und Maschinenbau und arbeitete anschließend als Vorstandsassistent bei den Rheinischen Stahlwerken. 1964 wandte er sich vollständig der Wasserforschung zu und gründete zusammen mit der Gesellschaft für Organphysikalische Forschung ein privates Forschungsinstitut in Detmold. Hacheney veröffentlichte zahlreiche Bücher und seine Idee von levitiertem Wasser fand viele Anhänger. Er starb 2010 in Detmold.

Levitation

In vielen Zusammenhängen wird Levitation als eine Technik begriffen, um einen Gegenstand in einen Schwebezustand zu versetzen – zum Beispiel durch Magnetfelder oder Druckluft. Die Levitation nach Hacheney hat damit nichts zu tun. Vielmehr sieht Hacheney in der Levitation eine ausdehnende Gegenkraft zur zusammendrückenden Kraft der Gravitation.

Natürliches Wasser ist laut Hacheney dynamisch. Zum Beispiel wird das Wasser eines Flusses oder Bachs durch natürliche Hindernisse immer wieder umgelenkt und verwirbelt. Dies übt laut Hacheney Einfluss auf die molekulare Struktur des Wassers aus, denn die Moleküle verteilen sich gleichmäßiger und bilden kleinere Cluster. Das herkömmliche Leitungswasser neigt aufgrund der zahlreichen Verarbeitungs- und Aufbereitungsprozesse dagegen zur „Verclusterung“. Hier sind die Moleküle nach Hacheney ungleichmäßiger verteilt und bilden größere Cluster.

Levitationsanlage

Im Verfahren der Levitation sieht Hacheney nun eine Möglichkeit, den natürlichen, „belebten“ Zustand des Wassers wiederherzustellen.

In einer speziellen Levitationsanlage wird das Wasser für mehrere Minuten durch verschiedene Rotoren und Umleitbleche dynamisiert. Die Rotoren arbeiten mit ca. 10.800 Umdrehungen pro Minute.

Während der Levitation wechselt das Wasser immer wieder seine Fließrichtung. Durch das Verfahren bilden sich unzählige, nur Nanometer große Tröpfchen, so dass sich die Oberfläche des Wassers sprungartig vergrößert.

Eigenschaften von levitiertem Wasser

Die vergrößerte Oberfläche des levitierten Wassers macht es besonders aufnahmebereit für Wirkstoffe. In levitiertem Wasser gelöste Inhaltsstoffe besitzen eine hohe Bioverfügbarkeit, können also vom menschlichen Körper besonders gut aufgenommen und verwertet werden. Deshalb ist levitiertes Wasser zum Beispiel als Grundlage von mineralstoffhaltigen Drinks sehr gut geeignet.

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Bilder: Bärbel Drexel GmbH | Manfred Herrmann - stock.adobe.com