Paraffine
Was sind Parafine?
Paraffine sind vielseitig einsetzbare Stoffe, welche als Nebenprodukt bei der Verarbeitung von Erdöl entstehen. Unter anderem eignen sie sich als Schmiermittel fĂŒr technische GerĂ€te, doch auch in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie finden sie Anwendung.
In den letzten Jahren sind Paraffine in Kosmetikprodukten verstÀrkt in die Kritik geraten. Sie sollen verschiedene negative Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt haben. Produkte aus dem Bereich der Naturkosmetik (wie z.B. auch bei BÀrbel Drexel) werden ohne Paraffine hergestellt und inzwischen bieten auch einige namhafte Kosmetikfirmen Produkte ohne Paraffine an.
Die Wirkung von Parafinen
Paraffine sind geschmacks- und geruchsneutral, farblos und wasserabweisend.
In Kosmetikprodukten sorgen sie dafĂŒr, dass das Produkt ansprechend glĂ€nzt, und haben auch Einfluss auf die Konsistenz. Deshalb werden sie vor allem in Hautpflegeprodukten, aber auch in Lippenpflegekosmetik eingesetzt.
Paraffine sind geschmacks- und geruchsneutral, farblos und wasserabweisend.
In Kosmetikprodukten sorgen sie dafĂŒr, dass das Produkt ansprechend glĂ€nzt, und haben auch Einfluss auf die Konsistenz. Deshalb werden sie vor allem in Hautpflegeprodukten, aber auch in Lippenpflegekosmetik eingesetzt.
Paraffine sind deutlich preiswerter als pflanzliche Ăle oder Fette mit vergleichbarer Wirkung.
Sie sorgen fĂŒr ein angenehmes HautgefĂŒhl, da sie sich wie ein Film ĂŒber die Haut legen und nicht in die Haut einziehen. So sollen sie verhindern, dass die feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe der Hautpflegeprodukte wieder nach auĂen entweichen können.
Kritik an Paraffinen
Dass Paraffine nicht in die Haut einziehen, ist auch der Anlass fĂŒr einen der Hauptkritikpunkte an ihnen. Ein Film aus Paraffinen hindert die Haut nach Aussagen der Kritiker am Atmen und verstopft Poren.
So verkehrt sich das angenehme HautgefĂŒhl schnell ins Gegenteil: Es kommt zu Austrocknung und Falten bilden sich.
AuĂerdem entstehen durch die verstopften Poren schnell Hautunreinheiten. Bei lĂ€ngerer Anwendung verringert sich auch die natĂŒrliche FĂ€higkeit zur Hautregeneration.
DarĂŒber hinaus können sich Paraffine auch innerhalb des Körpers ablagern, zum Beispiel im Bereich von Leber, Nieren und Lymphknoten.
WĂ€hrend die Aufnahme ĂŒber die Haut hier eine untergeordnete Rolle spielt, können die Paraffine in Lippenpflegestiften unbewusst in den Mund geraten und heruntergeschluckt werden. Auch Paraffine in Nahrungsmitteln geraten auf direktem Weg in den Körper.
Ein weiterer relevanter Kritikpunkt bezieht sich auf das VerhĂ€ltnis von Paraffinen zur Umwelt. Das Erdöl, aus dem die Paraffine hergestellt werden, ist eine endliche Ressource. Zudem geraten die Paraffine auf der Haut beim Baden oder Duschen in den Wasserkreislauf. Sie sind nicht biologisch abbaubar und es ist höchst kompliziert, sie wieder aus dem Wasser zu entfernen. Dementsprechend verbleiben sie oft in unserem Trinkwasser und gelangen dadurch âmit VerspĂ€tungâ doch noch in den Körper.
Die Wirkung von Paraffinen und anderen Stoffen auf Mineralölbasis in unserem Körper ist umstritten. Mehrfach wurde der Verdacht geĂ€uĂert, dass Mineralöle in Kosmetik krebserregend sein könnten. Der Industrieverband Körperpflege und Waschmittel e.V. weist diesen Verdacht zurĂŒck und verweist auf entsprechende Studien.
© Bilder: Dan Race - Fotolia | solar22 - shutterstock.com
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