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Im Sommer arbeitet Ihre Haut auf Hochtouren

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Bärbel Drexel Expertenteam

9. Juli 2026
2 Minuten
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Schwitzen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein hochintelligenter Schutzmechanismus: Sobald die Körpertemperatur steigt, aktiviert das Nervensystem die Schweißdrüsen. Die Verdunstung des Schweißes kühlt die Haut und schützt so die inneren Organe vor Überhitzung. Bis zu zwei Liter Schweiß kann der Körper pro Stunde produzieren. Das hat seinen Preis.

Was die Haut im Sommer verliert

Mit dem Schweiß verlässt den Körper weit mehr als nur Wasser. Mineralien wie Magnesium, Natrium und Kalium werden ausgeschwemmt, der Säureschutzmantel der Haut gerät aus dem Gleichgewicht. Gleichzeitig setzt UV-Strahlung die Hautzellen unter oxidativen Stress. Freie Radikale greifen die Zellstruktur an und beschleunigen Alterungsprozesse.

Hinzu kommt ein Effekt, den viele unterschätzen: Chronischer Flüssigkeitsmangel zeigt sich zuerst in der Haut. Sie wirkt fahl, trockener, weniger elastisch. Feine Linien werden sichtbarer. Was wie ein Hautproblem aussieht, ist oft schlicht ein Hydrationsproblem von innen.

Was die Haut im Sommer besonders braucht: 

  • Ausreichend Flüssigkeit von innen und außen 

  • Antioxidantien wie Vitamin C, E und OPC 

  • Mineralien zum Ausgleich des Schweißverlusts 

  • Zink und Selen für die natürliche Hautbarriere

  •  Natürlichen UV-Schutz – auch durch die Ernährung 

Die Haut von innen stärken

Was viele unterschätzen: Hautgesundheit beginnt nicht mit der Creme, sondern mit der Zelle. Vitamin C unterstützt die Kollagenbildung und schützt vor oxidativem Stress. Vitamin E wirkt direkt in der Zellmembran. OPC – gewonnen aus Traubenkernen – gilt als eines der stärksten pflanzlichen Antioxidantien überhaupt.

Wer seiner Haut im Sommer etwas Gutes tun möchte, denkt am besten von innen nach außen: gut versorgte Zellen zeigen sich in strahlender, widerstandsfähiger Haut – auch wenn die Temperaturen klettern.

Sonnenschutz auch von innen

Äußerlicher Sonnenschutz ist unverzichtbar. Aber er hat eine sinnvolle Ergänzung: Beta-Carotin, Lycopin und Astaxanthin – pflanzliche Farbstoffe mit antioxidativer Wirkung – können die Haut von innen auf UV-Strahlung vorbereiten und die Eigenschutzzeit der Haut verlängern. Sie ersetzen keinen Sonnenschutz, aber sie stärken die natürliche Widerstandsfähigkeit der Haut auf zellulärer Ebene.

Wer regelmäßig Zeit in der Sonne verbringt, tut gut daran, beide Ebenen zu kombinieren: außen schützen, innen stärken. Das ist kein Luxus sondern konsequente Hautpflege. 

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