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Aminosäuren

Als Aminosäuren bezeichnet man organische Verbindungen, die aus mindestens einer Carboxygruppe und entweder einer Aminogruppe oder einer substituierten Aminogruppe bestehen.

Im Zusammenhang mit dem menschlichen Körper wird oft die Untergruppe der proteinogenen Aminosäuren verkürzt als Aminosäuren bezeichnet. Aminosäuren aus dieser Untergruppe zeichnen sich dadurch aus, dass sie wichtige Bausteine für die körpereigene Herstellung von Proteinen sind. Hierfür werden an den Ribosomen einer Zelle verschiedene Aminosäuren zu Proteinen zusammengebaut. Insgesamt sind momentan 22 proteinogene Aminosäuren bekannt. 20 von ihnen sind im genetischen Code der menschlichen DNS eingeschrieben.

aminosaeuren

Essentielle Aminosäuren

tryptophan

Einige Aminosäuren können vom Körper selbst hergestellt werden und sind dadurch normalerweise in ausreichender Zahl vorhanden. Andere müssen dagegen über die Nahrung aufgenommen werden. Sie sind so wichtig, dass der Körper auf Dauer nicht ohne diese Aminosäuren überleben kann. Deshalb werden sie auch als essentielle Aminosäuren bezeichnet.

Je nach Lebenssituation können manche Aminosäuren lebensnotwendig sein oder nicht. Beispielsweise kann Arginin nur von Erwachsenen in ausreichender Menge selbst hergestellt werden, während Heranwachsende auf eine Zufuhr durch die Nahrung angewiesen sind. Derartige Aminosäuren werden als semi-essentiell bezeichnet.

Die Bezeichnung als essentiell bezieht sich immer auf ein bestimmtes Lebewesen. Verschiedene Tiere können andere Aminosäuren selbst herstellen als der Mensch, so dass sie dort nicht als essentiell angesehen werden. Die für den Menschen essentiellen Aminosäuren sind Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Lysin ist beispielsweise in Rindfleisch und Lachs in größeren Mengen enthalten. Tryptophan kommt dagegen verstärkt in Sojabohnen und Kuhmilch vor.

Mangelerscheinungen

Ein Mangel an essentiellen Aminosäuren kann aus zwei Gründen entstehen. In Zeiten besonderer körperlicher oder psychischer Belastung ist der Bedarf an Aminosäuren besonders groß. Damit steigt das Risiko, dass er über die Nahrung nicht gedeckt werden kann. Der zweite Grund für einen Aminosäure-Mangel kann eine einseitige Ernährung sein. Da Aminosäuren vor allem in eiweißhaltigen, zumeist tierischen Lebensmitteln enthalten sind, kann es bei Vegetariern oder Veganern leichter zu einem Aminosäuren-Mangel kommen. Durch eine bewusste Zusammenstellung des eigenen Speiseplans kann dieses Risiko jedoch minimiert werden.

Fehlen dem Körper die essentiellen Aminosäuren kann es zu verschiedenen Mangelerscheinungen kommen. Das Immunsystem kann ebenso beeinträchtigt werden wie der Stoffwechsel. Auch die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit kann unter einem Mangel an Aminosäuren leiden. Konkret sichtbar wird ein Mangel auch an Haut, Haaren und Nägeln. Die Nägel werden brüchig, Haare wachsen nicht mehr so schnell und fallen aus, die Haut trocknet aus und bildet schnell Falten. Besonders gefährlich sind Ablagerungen in den Blutgefäßen, welche durch fehlende Aminosäuren entstehen können.

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