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Astaxanthin

Leistungsfähigkeit steigern oder Falten reduzieren? Entdecken Sie was Astaxanthin für Sie tun kann!

Allgemeines und Geschichte: Astaxanthin ist keine Alge sondern ein Carotinoid, das die Blutregenalge Haematococcus pluvialis produziert. Sie dient als Futter für zahlreiche Wasserbewohner. Besonders Lachse verzehren viele  kleine Krebse und Krabben, die zuvor große Mengen der Alge aufgenommen haben. Dann legen sie tausende Kilometer zurück um zu ihren Laichgebieten zu kommen. Dabei überwinden sie Stromschnellen und springen flussaufwärts über Felsen.

Wissenschaftler gehen heute davon aus, dass Astaxanthin für diese unglaubliche Energieleistung verantwortlich ist.

Wissenschaftlicher Name: Haemotococcus pluvialis

Astaxanthin

Botanik: Bei Haematococcus pluvialis handelt es sich um eine einzellige Grünalge, die im Süßwasser daheim ist. Sie ist ca. ein zehntel Millimeter klein und verfügt über zwei dünne Fäden, die wie  Beinchen aussehen. Diese  sog. Geißeln dienen ihr zur Fortbewegung. Mit einer propellerartigen Bewegung schraubt sie sich vorwärts. Unter sehr guten Bedingungen, im warmen, sauerstoffreichen Wasser und bei viel Sonnenlicht ist sie grün. Ihre typisch rote Farbe, die ihr auch den Namen Blutregenalge eingebracht hat, erhält sie erst, wenn sich ihre Lebensbedingungen verschlechtern. Ein Ort auf dieser Erde, an dem sie natürlicherweise  in großer Zahl vorkommt und seit vielen Jahren auch gezüchtet wird, ist die Inselgruppe Hawaii.    

Genutzte Pflanzenteile: Das interessante Astaxanthin entsteht erst, wenn die  kleine Grünalge unter Stress gerät. Dann stößt sie ihre Geißeln ab und entwickelt eine dicke Zellwand und den Farbstoff Astaxanthin zum Schutz. Sie umgibt sich damit und wird dabei kugelrund. In einer so entstandenen stabilen Schale kann sie bis zu 40 Jahre ohne Wasser überleben. Diese erstaunliche Tatsache hat die Forscher überrascht und veranlasst, den Farbstoff Astaxanthin näher zu untersuchen. Sie entdeckten ein Carotinoid mit einer 10-fach höheren Kraft als das bekannte Betacarotin.

Potentiell aktive Inhaltsstoffe: Astaxanthin ist mittlerweile gut erforscht und wird weltweit von einer immer größer werdenden Zahl an Menschen als Energieturbo geschätzt. Das Mehr an Leistung entsteht dadurch, weil Astaxanthin in jeder  Zelle wirkt. Es ist besonders aktiv in den Zellmembranen und den Mitochondrien, den sog. Kraftwerken der Zellen, in denen Energie produziert wird. Muskeln verfügen über besonders viele  Zellen, dort kann Astaxanthin seine antioxidative Kraft besonders stark vermitteln. Das erklärt auch, warum viele Menschen von mehr Kraft und  Ausdauer schwärmen. Carotinoide sind sog. Radikalenfänger bzw. Antioxidantien. Unser Organismus ist laufend aggressiven Teilchen, den freien Radikalen ausgesetzt. Diese entstehen u.a. durch Abgase, UV-Strahlung, Zigarettenrauch, beim Grillen oder Braten. Sie greifen unsere  Zellen an, schädigen dadurch Organe und lassen uns älter aussehen. Astaxanthin kann in alle Zellen des Körpers gelangen und dort freie Radikale unschädlich machen. Deshalb profitieren auch Menschen mit (stummen) Entzündungsprozessen  und freuen sich über z.B. mehr Beweglichkeit, weniger Schmerzen, schnellere  Erholung nach dem Verzehr von  Astaxanthin. Dieses kann übrigens auch die Blut-Hirnschranke  überwinden und dadurch seine antioxidative Kraft auch im Auge und an den Nerven entfalten. Es gibt viele weitere  Phänomene, die vermutlich auf den Astaxanthin-Effekt zurückzuführen sind. Die Wissenschaft ist mit der Erforschung dieser kleinen, kaum mit den Augen wahrnehmbaren Alge, noch lange nicht am Ende.

Bild: © Jutta Miller-Nowikow/Bärbel Drexel GmbH