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Kürbis

Ein Nahrungsmittel mit dem gewissen Plus

Bereits die texanischen Indianer aßen die Kerne des texanischen Kürbis, auf den, wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge, die heutigen Kürbissorten zurückgehen. Damals dürfte dass noch eine sehr bittere Angelegenheit gewesen sein, denn erst später standen bitterstoffarme bzw. bitterstofffreie Züchtungen zur Verfügung.

Christoph Columbus ist es zu verdanken, dass der Kürbis nach Europa kam und sich innerhalb weniger Jahrzente über ganz Süd- und Mitteleuropa verbreitete. Mittlerweile gibt es über 100 verschiedene Züchtungen - von den großen orangefarbenen bis hin zu den kleinen grünen, über solche mit glatter Schale, runzeliger oder genarbter Oberfläche. Das gesamte fruchtige Innenleben sowie die Kerne können zu kulinarischen Genüssen verarbeitet werden.

Kürbis

Wertvoller Inhalt

Die Wissenschaft hat einige Jahrhunderte benötigt, um zu bestätigen, was die amerikanischen Ureinwohner bereits aus Erfahrung wussten: Der Kürbis enthält nahrhafte Bestandteile in Hülle und Fülle, darunter viele Vitamine (Vitamin E, B-Komplex, Vitamin C), Mineralstoffe und andere hilfreiche Substanzen. Die Sorten des Winterkürbis sind reich an Vitamin C und Beta-Carontin und liefern uns zwei wichtige Antioxidantien. Außerdem enthalten sie viel Natrium, Kalium, Calcium, Schwefel und Phosphor. Zu 95% besteht der Kürbis übrigens aus Wasser, was ihn sehr kalorienarm macht und ihn auf die Speisepläne einiger Diäten bringt.

Exquisites Kürbiskernöl

In einem Liter echten steirischen Kürbiskernöl stecken 2,4 kg Kerne. Diese werden vermahlen und mit Wasser und Salz zu einem Brei geknetet. Die Masse wird bei 60° etwa eine halbe Stunde geröstet bis das Wasser verdampft ist. Das in den Kernen enthaltene Öl wird dadurch aufgeschlossen. Schließlich kommt die Masse in die Presse. Zwischen zwei Steinplatten wird das Kürbiskernöl bei einem Druck von 300 bis 350 bar gewonnen. Die Schwebeteile lässt man ca. eine Woche absitzen oder entfernt sie durch Filtration. Nur 100%iges Kürbiskernöl gibt den vollen nussigen Geschmack und die typische braungrüne Färbung.

Weitere Schätze im Kern

Kürbiskerne können, vor allem geröstet, ein leckerer Snack sein. Doch auch ihr Inhalt kann gute Dienste leisten. Besonders Männer ab 40 können von den sog. Lignanen profitieren. Diese Wirkstoffgruppe gelangt beim Verzehr in die Harnorgane, die Prostata und zum Beckenboden. Dort entfalten sie ihre stärkende Wirkung. Zur natürlichen Unterstützung wird empfohlen, 1 - 2 gehäufte Esslöffel, also ca. 15 - 30 g gemahlen oder zerkaut zu verzehren. In der Volksmedizin sollen Kürbiskerne als milchtreibendes Mittel bei stillenden Frauen und zur Magenberuhigung dienen.

Bild: © pixelio.de/chocolat01