15% Rabatt für jeden Einkauf ab 70€ (Vorteils-Nummer** 74120)

Olive

Erfahren Sie mehr über Herkunft und Wirkung der Olive

Allgemeines und Geschichte: Zur Gattung gehören 20 Arten, die in tropischen und warmen Regionen der Alten Welt zuhause sind und seit der Antike verbreitet kultiviert werden, O. europaea insbesondere in fast allen südeuropäischen Ländern, im gesamten Mittelmeergebiet bis zum Iran und über den Kaukasus hinaus. Anbaugebiete sind vor allem der Mittelmeerraum und viele andere Gebiete in allen Erdteilen. Die Olive wird seit uralten Zeiten geschätzt und verehrt. In vielen Kulturen war der Ölbaum das Symbol des Friedens, der Güte und Reinheit, und das Öl wurde in Tempeln gelagert und in Zeremonien benutzt und verbrannt. Könige wurden damit gesalbt und Toten die letzte Ehre erwiesen. Die Wertschätzung für die Pflanze ergab sich nicht nur aus der universellen Nutzbarkeit des Öls, sondern auch aus der medizinischen Wirkung der Pflanze. Die Blätter wirken adstringierend und antiseptisch. So wurde ein Dekokt aus den Blättern zur Bekämpfung von hartnäckigem Fieber verwendet.

Olive

Das Öl eignete sich sowohl für die Pflege der gesunden als auch kranken Haut, der Haare sowie als Einreibungsmittel bei Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Nieren- und Brustbeschwerden, Typhus- und Scharlachfieber, Seuchen und Ödemen. Daneben war es im Altertum, später und in großen Teilen der Welt noch heute das einzige pflanzliche Fett für alle Zwecke der Küche.

Wissenschaftlicher Name: Olea europaea L.

Etymologie: Der Gattungsname 'Olea' und Wörter mit diesem Stamm gelten als aus dem Griechischen entlehnt. Die ältere griechische Grundform ist 'elaiva', jünger ist 'elaia' für 'Ölbaum, Olive', und 'elaivon' ist der Name für das Öl. Der Baum wurde wahrscheinlich sekundär nach den Früchten und dem Öl benannt. 'Europaea' deutet auf die hauptsächliche Verbreitung dieser Art im europäischen Raum hin. Der deutsche Name 'Ölbaum' greift den lateinischen Namen auf.

Volkstümliche Namen: Ölbaum, Olivenbaum, Olive.

Botanik: O. europaea ist ein bis 10 m hoher Baum oder mäßig hoher Strauch mit heller Rinde und rutenförmigen, 4kantigen bis rundlichen, anfangs filzigen, dornigen oder dornenlosen Zweigen. Die Laubblätter sind gegenständig, einfach, schmalelliptisch bis lanzettlich oder herzförmig, an der Spitze mit aufgesetzter Stachelspitze, ledrig, oberseits dunkelgrün, kahl oder mit zerstreuten Schildhaaren besetzt, unterseits von ebensolchen Haaren silbern schimmernd. Die weißen Blüten stehen in kleinen, blattachselständigen, traubigen Blütenständen. Die Steinfrucht ist einsamig, fleischig, pflaumenähnlich oder rundlich, glatt, kahl, anfangs grün, dann rot, bei Reife schwarzblau. Der Steinkern ist sehr hart, und die Samen sind länglich zusammengedrückt und mit reichlich Nährgewebe versehen.

Genutzte Pflanzenteile: Olivenblätter sind die Laubblätter und Olivenöl ist das durch Kaltpressung aus den Steinfrüchten gewonnene fette Öl von Olea europaea L.

Potentiell aktive Inhaltsstoffe: In den Blättern Iridoide (u.a. Oleuropein, Ligstrosid, Oleurosid), Triterpene, Flavonoide und Chalkone; im Öl Fettsäuren (u.a. Ölsäure, Palmitinsäure und Linolsäure), Steroide und Tocopherole.

Bild: © gnmills/sxc.hu