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Olive - Botanik und Wirkung

Olive

Etymologie und Geschichtliches

Der Gattungsname 'Olea' und Wörter mit diesem Stamm gelten als aus dem Griechischen entlehnt.

Die ältere griechische Grundform ist 'elaiva', jünger ist 'elaia' für 'Ölbaum, Olive', und 'elaivon' ist der Name für das Öl.

Der Baum wurde wahrscheinlich sekundär nach den Früchten und dem Öl benannt.

'Europaea' deutet auf die hauptsächliche Verbreitung dieser Art im europäischen Raum hin. Der deutsche Name 'Ölbaum' greift den lateinischen Namen auf.

Wissenschaftlicher Name: Olea europaea L.

Volkstümliche Namen: Ölbaum, Olivenbaum, Olive.

Die Olive wird offenbar seit Jahrtausenden in vielen Kulturen geschätzt, oft gar verehrt. Der Ölbaum war zum Beispiel in manchen Gesellschaften ein Symbol des Friedens, der Güte und Reinheit.

In religiösen Zeremonien wurde Olivenöl verbrannt. Die in der biblischen Sintfluterzählung von Noah losgeschickte Taube kehrte mit einem Ölzweig (Olivenzweig) zurück und zeigte so das Ende der Flut und den Neubeginn an. 


Botanik der Olive

O. europaea ist ein bis 10 m hoher Baum oder mäßig hoher Strauch mit heller Rinde und rutenförmigen, vierkantigen bis rundlichen, anfangs filzigen, dornigen oder dornenlosen Zweigen.

Die Laubblätter sind gegenständig, einfach, schmalelliptisch bis lanzettlich oder herzförmig, an der Spitze mit aufgesetzter Stachelspitze, ledrig, oberseits dunkelgrün, kahl oder mit zerstreuten Schildhaaren besetzt, unterseits von ebensolchen Haaren silbern schimmernd. Die weißen Blüten stehen in kleinen, blattachselständigen, traubigen Blütenständen.

Die Steinfrucht ist einsamig, fleischig, pflaumenähnlich oder rundlich, glatt, kahl, anfangs grün, dann rot, bei Reife schwarzblau. Der Steinkern ist sehr hart, und die Samen sind länglich zusammengedrückt und mit reichlich Nährgewebe versehen.

Vorkommen / Verbreitung

Zur Gattung gehören 20 Arten, die in tropischen und warmen Regionen der "Alten Welt", speziell im Mittelmeerraum, zuhause sind. Auch im Nahen Osten und in Südafrika gibt es natürliche Vorkommen.

Oliven werden seit der Antike kultiviert, Anbaugebiete sind vor allem der Mittelmeerraum und heute noch viele andere Gebiete in allen Erdteilen. 


Inhaltsstoffe und deren potentielle Wirkung

In den Blättern Iridoide (u.a. Oleuropein, Ligstrosid, Oleurosid), Triterpene, Flavonoide und Chalkone; im Öl Fettsäuren (u.a. Ölsäure, Palmitinsäure und Linolsäure), Steroide und Tocopherole. 

Das Öl wird für die Pflege der Haut und der Haare genutzt  sowie in der Volksheilkunde zum Einreiben bei Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und Ödemen. Daneben ist Olivenöl in der Küche bis heute beliebt.

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente im Olivenöl

Die folgenden Werte geben den ungefähren durchschnittlichen Nährstoffgehalt in 100 Gramm Olivenöl an. "0" kann dabei bedeuten, dass keine Daten verfügbar oder die Mengen vernachlässigbar gering sind.

Die tatsächlichen Werte können je nach Jahreszeit, Herkunft, Transport, Lagerung, Zubereitung u.a.m. abweichen.

Vitamin A in μg 120
Vitamin B1 (Thiamin) in mg 0
Vitamin B2 (Riboflavin) in mg 0
Vitamin B3 (Niacin) in mg 0
Vitamin B5 (Pantothensäure) in mg 0
Vitamin B6 (Pyridoxin) in mg 0
Vitamin B7 (Biotin) in μg 0
Vitamin B9 (Folsäure) in μg 0
Vitamin B12 (Cobalamin) in μg 0
Vitamin C in mg 0
Vitamin D in μg 0
Vitamin E in mg 13,2
Vitamin K in μg 55
Calcium in mg 1
Chrom in μg 0
Eisen in mg 0,1
Fluor in mg 0
Jod in μg 0,1
Kalium in mg 0
Kupfer in mg 0,01
Magnesium in mg 0
Mangan in mg 0
Natrium in mg 1
Phosphor in mg 0
Selen in μg 0
Zink in mg 0,05

(über 20.000 Nährwerte: "Die große GU Nährwert Kalorien Tabelle" im Bärbel Drexel Shop)

Genutzte Pflanzenteile

Olivenblätter sind die Laubblätter und Olivenöl ist das durch Kaltpressung aus den Steinfrüchten gewonnene fette Öl von Olea europaea L.


Hinweise

"Weil die Gefahr des Verschluckens besteht, raten Experten davon ab, kleinen Kindern Oliven zu geben." (apotheken-umschau.de)

Allgemeines

Vom Verzehr oder der Anwendung selbst gesammelter oder angebauter Pflanzen, die man nicht oder nicht ausreichend kennt, oder Zubereitungen daraus, ist grundsätzlich abzuraten. Selbst Pflanzen, die im Allgemeinen als genießbar und ungefährlich gelten, können bei entsprechender Dosierung oder bei Schadstoffbelastung, durch die Zubereitung oder beispielsweise bei Allergien schädlich wirken. Oft besteht auch Verwechslungsgefahr mit ungenießbaren und gefährlichen Pflanzen. Holen Sie stets professionellen Rat von einer Fachperson, einem Arzt oder Apotheker ein.


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