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Schisandra - Botanik und Wirkung

Schisandra

Etymologie und Geschichtliches

Der Gattungsname geht zurück auf die griechischen Wörter 'schísis = spalten, trennen' und 'andros = Mann' und bezieht sich auf die eingeschlechtigen Blüten der Gattung. Der Artenname 'chinensis' bezieht sich auf die Herkunft der Pflanze.

Wissenschaftlicher Name: Schisandra chinensis (Turcz.) Baill.

Volkstümliche Namen: Schisandra, (chinesisches) Spaltkörbchen.

Schisandra ist eine der 50 wichtigsten Pflanzen der traditionellen chinesischen Heilkunde. 


Botanik der Schisandra 

S. chinensis ist eine holzige Kletterpflanze bzw. Liane, bis 8 m. Junge Zweige sind purpurfarben. Blätter sind alternierend, an Kurztrieben wirtelig angeordnet.

Blattstiele 1 bis 3 cm lang, Blattspreite dunkelgrün bis braun, 5 bis 11 cm lang, 3 bis 7 cm breit, eiförmig bis elliptisch, an der Blattspitze und Basis spitz zulaufend, Blattrand gesägt bis gezähnt.

Zweihäusig und getrenntgeschlechtig. Chremefarbene Blüten stehen in Büscheln in den Achseln von Hochblättern. Frucht eine schlanke, hängende Sammelfrucht aus runden, fleischigen, beerenartigen Einzelfrüchten, rot bis braunrot.

Vorkommen / Verbreitung

Zur Gattung gehören ca. 25 Arten, die in Ostasien und Nordamerika zuhause sind, S. chinensisinsbesondere in China. 


Inhaltsstoffe und deren potentielle Wirkung

Schisandra enthält Lignane. Die Beeren werden entweder getrocknet oder gekocht als Tee verwendet. Auch Wein wird aus den Beeren hergestellt.

Genutzte Pflanzenteile

Genutzt werden die frischen oder getrockneten Beeren von Schisandra chinensis und deren Zubereitungen.


Hinweise

Verwechslungen und Vermischungen mit anderen Schisandra Arten und mit falscher Schisandra (Kadsura japonica), einer in Japan, Südkorea und Taiwan vorkommenden Art, sind möglich.

Allgemeines

Vom Verzehr oder der Anwendung selbst gesammelter oder angebauter Pflanzen, die man nicht oder nicht ausreichend kennt, oder Zubereitungen daraus, ist grundsätzlich abzuraten. Selbst Pflanzen, die im Allgemeinen als genießbar und ungefährlich gelten, können bei entsprechender Dosierung oder bei Schadstoffbelastung, durch die Zubereitung oder beispielsweise bei Allergien schädlich wirken. Oft besteht auch Verwechslungsgefahr mit ungenießbaren und gefährlichen Pflanzen. Holen Sie stets professionellen Rat von einer Fachperson, einem Arzt oder Apotheker ein.


Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

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Bild: © Russal/dreamstime.com