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Ylang Ylang

Pflanzenportrait Ylang Ylang (cananga odorata)

Allgemeines und Geschichte: Aus den exotischen Blüten des immergrünen Ylang Ylang Baumes werden in Indonesien traditionell Blumenkränze für die Braut gebunden. Auch die Betten frisch vermählter werden mit üppigen Blütenarrangements geschmückt. Der feine süße Duft gilt als Liebesduft. Die Intensität des Aromas erreicht diese Intensität erst mit der Pflege der Bäume durch den Menschen. In Südostasien zieren die ganzjährig blühenden Bäume deshalb viele Gärten und verströmen dort abends und nachts ihren starken Duft.

Wissenschaftlicher Name: Cananga odorata

Etymologie: Ylang Ylang kommt aus dem Malaysischen und ist zu übersetzen mit Blume der Blumen. Der starke unvergleichliche Blütenduft inspirierte die Menschen zu diesem Namen.

Ylang Ylang

Botanik: Der ursprünglich in Malaysia und Indonesien beheimatete Ylang-Ylang Baum gehört zur Familie der Annonengewächse und ist mittlerweile in vielen Regionen der Erde, die mit tropischem Klima aufwarten können, beheimatet. Er liebt sandige und auch vulkanische Böden. In freier Natur erreichen die Bäume eine Wuchshöhe von 20-30 m, in Kulturen werden sie immer wieder zurückgeschnitten, auf 2-3 m. Nach einigen Jahren bilden sich erst weiße, dann gelblich-grüne und später auch orangefarbene Blüten, die im Duft immer intensiver werden. Besonders nachts verströmen sie diesen und locken damit zahlreiche Nachtfalter an.

Genutzte Pflanzenteile: Es sind seine Blüten, die den Ylang Ylang Baum so begehrenswert machen. Durch eine aufwändige Dampfdestillation, die bis zu 20 Stunden dauert, kann das intensive ätherische Öl gewonnen werden, das besonders die Kosmetikindustrie nutzt. Es findet sich in Parfums, Cremes, Duschgelen und vielen anderen Produkten. Auch in der Aromatherapie und der Naturheilkunde ist es sehr beliebt.

Potentiell aktive Inhaltsstoffe: Das dickflüssige ätherische Öl hat haut- und haarpflegende Eigenschaften. Sein Duft ist blumig-süßlich und betörend. Es regt die die Sinne an und gilt deshalb auch als erotisierend. Parfumeure geben Ylang Ylang deshalb gerne zu ihren Duftkompositionen. Weltbekanntes Beispiel ist das Parfum Chanel No 5, das seit vielen Jahrzehnten für seinen exquisiten Duft geliebt wird. Ylang Ylang Öl fördert die körpereigene Serotoninausschüttung. Daher wirkt es ausgleichend, lösend und beruhigend. Sein betörend sinnlicher Duft besänftigt die Gemüter und vermittelt aphrodisierende Eigenschaften. Darüber hinaus wird es in der Aromatherapie als begleitende Unterstützung bei Diabetes, Bluthochdruck, PMS, Schlafstörungen, Niedergeschlagenheit, leicht depressiven Verstimmungen, Angstzuständen, Anspannung und schmerzhaften Zuständen eingesetzt. Der süße Duft nimmt die zarte Seele in Schutz, umhüllt sie und schenkt wieder Zuversicht und Selbstvertrauen. Er ermöglicht dem Menschen, sich wieder zu öffnen, für die schönen und auch lustvollen Seiten des Lebens. Das macht es auch zum Öl der Liebenden.

Bild: © noyiil/fotolia