Augenringe

Augenringe: Tipps für einen strahlenden Blick

„Ich seh Dir in die Augen, Kleines!“ Schon Humphrey Bogart im Film Casablanca wusste, wie anziehend schöne Augen und ein strahlender Blick sind. Auch außerhalb des Kinos ist die Augenpartie ein wichtiger Maßstab für Attraktivität. Dunkle Augenringe können sich hier äußerst störend auswirken. Doch mit einigen Tipps lassen sich diese Probleme merklich reduzieren.

Wie entstehen Augenringe?

Dass sich so leicht dunkle Ränder unter den Augen abzeichnen, liegt an der besonders dünnen Haut in diesem Bereich. Hier befinden sich zwar viele Blutgefäße, aber wenig Unterhautfettgewebe.

Dadurch zeichnen sich die Gefäße schnell unter der Haut ab, wenn die Durchblutung nicht optimal funktioniert: Schon sind die Augenringe da.

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Mikrozirkulation

Die Augenpartie ist von sehr kleinen Blutgefäßen durchzogen. Über diese winzigen Gefäße wird sie mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, außerdem erfolgt darüber der Abtransport von Stoffwechselprodukten. Ähnliche Mikrogefäße finden sich in allen Geweben des Körpers und sind für mehr als 70 % unserer Durchblutung verantwortlich. Diese Durchblutung der kleinsten Gefäße bezeichnet man als Mikrozirkulation.

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Welche Ursachen haben Augenringe?

Ursachen

In den seltensten Fällen sind Augenringe das Symptom einer Krankheit, normalerweise handelt es sich ausschließlich um ein kosmetisches Problem. Oft tragen unsere Lebensumstände zur Entstehung von Augenringen bei. Die möglichen Gründe sind äußerst vielfältig, zum Beispiel:

  • Schlafmangel
  • Genussmittel wie Alkohol und Nikotin
  • Stress
  • Bewegungsmangel
  • Nährstoffmangel
  • Flüssigkeitsmangel
  • trockene Heizungsluft im Herbst und im Winter
  • Überanstrengung der Augen, z.B. durch lange Bildschirmarbeit
  • Umweltgifte
  • Allergien
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Hyperpigmentierung

Manchmal sind die Lebensumstände nicht für die Entstehung von Augenringen verantwortlich. Braune Augenringe können eine genetische Ursache haben, die so genannte Hyperpigmentierung. Hier wird im Augenbereich zu viel Melanin produziert.

Dieser Farbstoff ist für die dunkle Färbung der Haut verantwortlich. Wenn rund um die Augen ein Überschuss herrscht, ist dieser Bereich dunkler als der Rest der Haut.

Genen

Was hilft bei Augenringen?

Wenn Ihnen Augenringe Probleme bereiten, sollten Sie natürlich zunächst die oben genannten Ursachen prüfen: Schlafen Sie genug? Treiben Sie regelmäßig Sport und ist Ihre Versorgung mit Nährstoffen und Flüssigkeit ausreichend? Darüber hinaus können Sie mit einigen Tipps und Tricks Ihre Augenpartie pflegen und Augenringe reduzieren.

Schlaf
  • Wenn Sie Augenringe kühlen, wird die Durchblutung in diesem Bereich gefördert. Das mindert die Schatten unter den Augen. Womit Sie kühlen, bleibt Ihnen überlassen. Zu den „Klassikern“ der Augenkühlung zählen gekühlte Löffel, Gurkenscheiben oder kalte Teebeutel. Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu stark kühlen, denn das könnte die Haut angreifen.
  • Es ist nicht nur wichtig, wie viel Sie schlafen: Auch die Schlafposition und die Temperatur im Schlafzimmer haben Einfluss auf die Bildung von Augenringen. Am besten schlafen Sie auf dem Rücken liegend mit leicht erhöhtem Kopf. So können Blut und Lymphflüssigkeit immer gut aus dem Augenbereich abfließen. Die Temperatur im Schlafzimmer sollte nicht zu warm sein: 16 bis 18 Grad sind genug.
  • Kosmetik zur Augenpflege ist eine wichtige Unterstützung der empfindlichen Augenpartie. So ist der Bereich um die Augen immer gut mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgt. Achten Sie aber darauf, die Creme nur sanft einzuklopfen, am besten mit den Ringfingern. Durch kraftvolles Reiben würden Sie die dünne Haut nur unnötig beanspruchen und bestehende Probleme womöglich verstärken.
  • Concealer kann dabei helfen, Augenschatten zu kaschieren. Hier empfiehlt sich eine Farbe, die etwas heller ist als der eigene Hautton. In besonders hartnäckigen Fällen können Sie zunächst einen Concealer in der Komplementärfarbe zur Farbe der Augenringe verwenden, auch bekannt als Color Corrector. Anschließend verwenden Sie dann den hautfarbenen Concealer.
Schminken
  • Nahrungsergänzungsmittel können die Mikrozirkulation in den kleinsten Gefäßen der Augenpartie fördern. So ist die gute Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff gesichert und unerwünschte Einlagerungen können leichter abtransportiert werden. Augenringe können auf diese Weise merklich reduziert werden und der Weg zu einem strahlend-schönen Blick ist frei.

Augenringe reduzieren mit Traubenkern- und Heidelbeerextrakt

Trauben und Heidelbeeren sind zwei wichtige natürliche Helfer für die Blutgefäße im Augenbereich und damit für den Umgang mit Augenringen. Der Extrakt aus den Traubenkernen enthält besonders viel OPC (Oligomere Proanthocyanidine)  Dieser Stoff besitzt zahlreiche positive Eigenschaften für den menschlichen Körper. Insbesondere wirkt er sich auf die Gesundheit der Hautgefäße aus.

Heidelbeeren verdanken ihre blaue Farbe den enthaltenen Anthocyanen. Diese Farbstoffe können die Gesundheit der kleinsten Gefäße und die Elastizität der Venen vor der schädlichen Wirkung von freien Radikalen schützen. Auch das enthaltene Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans, das freie Radikale neutralisieren kann.

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Augenringe medizinisch behandeln

Da Augenringe in den seltensten Fällen Anzeichen einer Erkrankung sind, müssen Sie normalerweise auch keinen Arzt aufsuchen. Erst wenn Augenringe nur eines von mehreren plötzlich auftretenden Symptomen sind, ist ein Arztbesuch ratsam. 

Behandlung

Auch wenn Sie sonst nie Probleme mit Augenschatten haben und die bekannten, harmlosen Ursachen nicht in Frage kommen, könnte die Abklärung mit dem Arzt empfehlenswert sein. Durch die Behandlung der verantwortlichen Erkrankung kann der Arzt auch die Augenringe in den Griff bekommen.

Auf Wunsch können hartnäckige Augenringe auch dann medizinisch behandelt werden, wenn sie keine krankhafte Ursache haben. Je nach Situation können in einer Schönheitsklinik Augenringe mit Eigenfett oder Hyaluronsäure unterspritzt oder die betroffenen Stellen mit dem Laser behandelt werden. Angesichts der Belastung, die derartige Eingriffe für den Körper darstellen, und der mit ihnen verbundenen Kosten sind sie aber eher als letztes Mittel anzusehen.

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