Curcuma: Gewürz und Zauberwurzel?

Kurkuma Zauberwurzel

(Beitrag vom 28.01.2019, aktualisiert am 03.04.2020)

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Was ist Curcuma - Gewürz, Farbstoff, Heilmittel?

Curcuma ist eine sehr vielfältige Pflanze, die von Wissenschaftlern derzeit vor allem auf ihre medizinische Wirkung hin untersucht wird. Was steckt hinter der so genannten „Zauberwurzel“?  

Herkunft, Anbau und Verwendung

Kurkuma Anbau und Verwendung

Curcuma (lat. Curcuma longa) wird auch Kurkuma, Gelber Ingwer, Safranwurzel, Gelbwurz oder Gelbwurzel genannt und gehört zur Familie der Ingwergewächse. Die Pflanze kommt aus Südasien und wird bis zu einem Meter hoch. Wie Ingwer bildet Curcuma knollenähnliche Teile aus, die als Rhizome oder umgangssprachlich „Wurzelstock“ bezeichnet werden. Darin ist neben Nährstoffen und ätherischen Ölen auch der gelbe Farbstoff Curcumin gespeichert.

Heute wird Curcuma zum Großteil in Indien angebaut und verwendet. Die Inder setzen Curcuma bereits seit 4000 Jahren als Gewürz und in der traditionellen Heilkunst Ayurveda ein. Dort zählt Curcuma zu den so genannten „heißen“ Gewürzen, die dem Körper Energie spenden und ihn reinigen sollen.  


Curcuma - Gewürz und Farbstoff

In der indischen Küche gehört Curcuma zu den wichtigsten Gewürzen und ist Bestandteil vieler traditioneller Gerichte.

So werden beispielsweise Fleisch-, Fisch- und Gemüsecurrys, Bohnen- und Linsengerichte mit Curcuma verfeinert.

Auch in Europa ist das Gewürz im Kommen. Da es stark färbt, ist es empfehlenswert, sparsam damit umzugehen. Um zum Beispiel dem Reis eine kräftig gelbe Farbe zu geben, reicht meist eine Messerspitze aus.

Die Mengen, in denen Curcuma beim Kochen verwendet wird, sind allerdings für die Unterstützung der Gesundheit normalerweise zu gering.  

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Rezept für Indisches Hähnchen-Curry mit Curcuma-Reis

Haben Sie Lust bekommen, mit Curcuma zu kochen? Wir haben für Sie ein einfaches und leckeres Rezept ausgesucht.

Die Zutatenliste für vier Personen und die einzelnen Zubereitungsschritte können Sie kostenlos herunterladen.

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Kurkuma Rezept
Kurkuma als Gewürz

Die gelben Farbstoffe des Curcuma, besonders Curcumin, dienten früher zum Färben von Baumwolle, Seide, Leder oder Holz. Heute wird Curcuma als Färbemittel vor allem in der Lebensmittelindustrie eingesetzt.

Als Gewürz wird Curcuma vor allem getrocknet und gemahlen verwendet und schmeckt leicht würzig und bitter.


Curcuma für die Gesundheit

Curcumapulver und -extrakt mit hoch bioverfügbarem Curcumin regen die Verdauungssäfte an und werden gerne zu fettreichen Speisen genommen. 

Curcuma für Magen und Darm

Curcuma wird klassisch zur Anregung der Verdauung eingesetzt.

Die Inhaltsstoffe regen die Produktion von Magen- und Gallensaft an, wodurch Nahrungsfette besser verdaut werden können.

Kurkuma für die Gesundheit

Die Einnahme von Curcuma ist also besonders vor, zu und nach gehaltvollem Essen empfehlenswert. 

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Curcuma bei Sodbrennen?

Die positiven Eigenschaften von Curcuma für die Verdauung lassen sich dadurch erklären, dass Curcuma die Produktion von Magensäure anregt. Dies kann unter Umständen zu Sodbrennen führen. Sollte Curcuma bei Ihnen Sodbrennen verursachen, verzehren Sie es direkt zu den Mahlzeiten. So kann sich die Magensäure direkt mit der Nahrung „beschäftigen“ und nicht so schnell Sodbrennen verursachen.

Curcuma für die Atemwege

Durch seine schleimhautpflegende Wirkung kann Curcuma darüber hinaus zur Unterstützung der Atemwege beitragen. Vor allem bei allgemein belasteten Atemwegen, sei es beispielsweise durch Rauchen oder Umweltverschmutzungen, kann Curcuma die Lungenfunktion unterstützen. Wissenschaftler haben schon länger herausgefunden, dass Curcuma antioxidative Eigenschaften hat.

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