Blutzucker messen

Ihr Blutzucker in der Balance

Was sagt der Blutzuckerspiegel aus?

Zucker beeinflusst den Blutzuckerspiegel

Der Blutzuckerspiegel gibt an, wie hoch der Anteil an Glucose im Blut ist. Glucose – umgangssprachlich auch Traubenzucker genannt – ist ein wichtiger Energielieferant. Vor allem die Gehirnzellen benötigen sie, um leistungsfähig zu bleiben. Die Höhe des Blutzuckerspiegels wird durch die beiden Hormone Insulin und Glucagon bestimmt.

Insulin senkt die Werte, indem es die Glucose aus dem Blut in die Zellen transportiert. Dort wird sie entweder gespeichert oder zur Energiegewinnung verwendet. Glucagon erhöht die Blutzuckerwerte. Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben außerdem Schilddrüsenhormone, Adrenalin und die Ernährung.

Normalwerte für den Blutzuckerspiegel

In Deutschland sind zwei verschiedene Einheiten für den Blutzucker geläufig. Er wird entweder in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder in der international gebräuchlicheren Einheit Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben. In beiden Einheiten hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Normalwerte für einen gesunden Blutzuckerspiegel festgelegt. Erhöhte Werte - auch bekannt als Hyperglykämie - können dagegen auf eine Diabetes-Erkrankung hinweisen. Auch hier gibt es von der WHO festgelegte Grenzwerte:

Blutzucker-Grenzwerte:
nüchtern 2 Stunden nach dem Essen
Normalwerte weniger als 110 mg/dl (6,1 mmol/l) weniger als 140 mg/dl (7,8 mmol/l)
Werte bei Diabetes mellitus mehr als 126 mg/dl (7,0 mmol/l) mehr als 200 mg/dl (11,1 mmol/l)

Prädiabetes

Diabetes wird erst diagnostiziert, wenn die Blutzuckerwerte eine gewisse Schwelle überschreiten. Liegen die Zuckerwerte unterhalb dieser Schwelle, aber oberhalb der Normalwerte, spricht man von Prädiabetes. Hier liegt noch keine Erkrankung vor, aber die Wahrscheinlichkeit, später einmal an Typ-2-Diabetes zu erkranken ist erhöht. Mit einer Anpassung des Lebensstils lässt sich diesem Risiko aber entgegenwirken.

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HbA1c – der Langzeit-Blutzuckerwert

Neben den unmittelbaren Messungen des Blutzuckerspiegels liefert auch der HbA1c-Wert wichtige Informationen. Hier wird der Prozentanteil des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin gemessen, an den sich ein Glucose-Molekül angehängt hat. Dadurch ergeben sich Anhaltspunkte über die Blutzuckerwerte der letzten 2-3 Monate. Entsprechend wird der HbA1c-Wert oft auch als Langzeit-Blutzuckerwert bezeichnet.

Die Normal- und Richtwerte unterscheiden sich je nach Art der Messung und werden gerade bei Diabetikern individuell vom Arzt festgelegt. Grundsätzlich bedeuten erhöhte HbA1c-Werte, dass der Blutzuckerspiegel des Betroffenen in den letzten Monaten häufig nicht im Normalbereich lag.

Was können Sie für Ihren Blutzuckerspiegel tun?

Um Ihrem Blutzuckerspiegel etwas Gutes zu tun, sollten Sie vor allem auf Ihr Gewicht achten. Übergewicht kann die Wirksamkeit von Insulin verringern. Unsere Seite Natürlich Abnehmen - Ihr Weg zum Wunschgewicht zeigt, welches Gewicht für Sie ideal ist und gibt Ihnen Tipps, um dieses zu erreichen. Weitere Vorbeugungsmaßnahmen, die sich positiv auf Ihren Blutzuckerspiegel auswirken:

  • Regelmäßige Bewegung wirkt sich ebenfalls positiv auf Ihren Blutzucker aus. Muskeln in Bewegung verbrauchen mehr Energie als in Ruhe. Dadurch wird mehr Glucose verbrannt und der Blutzuckerspiegel sinkt ab.
  • Bei Stress schüttet der Körper das Stresshormon Cortisol aus. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel an. Gönnen Sie sich also ausreichend Zeit zur Entspannung und achten Sie auch auf genügend Schlaf.
  • Eine bewusste Ernährung kann ebenfalls einen Beitrag zu einem gesunden Blutzuckerspiegel leisten. Studien haben gezeigt, dass das Spurenelement Chrom die Insulinwirkung verbessern kann. Ein weiterer wichtiger Nahrungsbestandteil für den Blutzuckerspiegel ist Zimt.
Vorbeugung Diabetes

Die Wirkung von Zimt auf den Blutzucker

Eine Studie** der Universität Lund (Schweden) hat festgestellt, dass Zimt normalisierende Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel haben kann.

Die Probanden verzehrten eine Portion Reispudding, entweder mit oder ohne Zimt. Es wurde festgestellt, dass sich durch den Zimt der Blutzuckerspiegel nach der Nahrungsaufnahme weniger stark erhöhte.

**Studiendesign: kontrollierte Crossover-Studie mit 14 gesunden Probanden, welche 300g Reispudding-Mahlzeit mit oder ohne Zimtpulverzusatz zu sich nahmen.
Quelle: Hiebowicz, J. und andere (2007) - Effect of cinnamon on postprandial blood glucose, gastric emptying, and satiety in healthy subjects. Am J Clin Nutr. Vol 5(6): Seiten 1552-1556

Zimt reduziert den Blutzuckerspiegel

Zimt kann den Nüchtern-Blutzucker maßgeblich senken

Wissenschaftler der Universität von Peshawar (Pakistan) fanden in einer weiteren Studie*** heraus, dass Zimt den Nüchtern-Blutzucker maßgeblich senken kann. Schon ein Gramm Zimt pro Tag reduzierte den Nüchtern-Blutzucker der Patienten innerhalb von 40 Tagen um 25 %.

Diagramm nüchtern Blutzuckerspiegel
Zimt

***randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie, 60 Probanden
Quelle: Khan, A. und andere (2003) - Cinnamon improves glucose and lipids of people with type 2 diabetes. Diabetes Care; Vol. 26 (12): S. 3215-3218

Nahrungsergänzung für einen gesunden Blutzuckerspiegel

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Als mein Mann wegen zu hoher Blutzuckerwerte regelmäßig zur Kontrolluntersuchung musste, begann er die Blutzucker Presslinge einzunehmen. Nach regelmäßiger Einnahme waren seine Werte soweit gesunken, dass eine Kontrolle nicht mehr notwendig war. Seitdem nimmt er die Presslinge ab und zu als Kur ein.

Was genau ist Diabetes?

Diabetes in Deutschland

Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts*** leiden mehr als sieben Prozent der Deutschen unter einem diagnostizierten Diabetes. Dabei handelt es sich um eine chronische Störung des Stoffwechsels. Die Erkrankung sorgt dafür, dass Glucose aufgrund von fehlendem Insulin oder einer Insulinresistenz im Blutkreislauf verbleibt.

Wenn man Schätzungen über noch nicht festgestellte Fälle miteinbezieht, ist fast jeder zehnte Deutsche Diabetiker.

Internationale Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die weltweite Anzahl der Erwachsenen mit Diabetes in den letzten dreißig Jahren verdoppelt hat.

*** Quelle: C. Heidemann und andere (2013): Prävalenz und zeitliche Entwicklung des bekannten Diabetes mellitus. In: Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz 5/6, S. 668-677.

Die verschiedenen Typen von Diabetes

Bei Diabetes mellitus unterscheidet man häufig Typ 1 und Typ 2. Typ-1-Diabetes zeigt sich oft bereits im Kindes- und Jugendalter und entsteht durch eine Schädigung der Bauchspeicheldrüse. Diese ist dadurch nicht in der Lage, Insulin zu produzieren. Typ-2-Diabetes entsteht meistens erst im Erwachsenenalter. Hier wirkt das Insulin nicht mehr so stark (Insulinresistenz) und die fehlende Wirkung wird nicht durch die Produktion von zusätzlichem Insulin ausgeglichen.

Frauen können während der Schwangerschaft kurzfristig unter Insulinmangel leiden, dem so genannten Schwangerschaftsdiabetes. Dieser verschwindet nach der Geburt normalerweise wieder, doch ein höheres Risiko eines späteren Typ-2-Diabetes verbleibt. Insgesamt gehören 90 % aller Diabeteserkrankungen zum Typ 2.

Typ-2-Diabetes frühzeitig erkennen

Typ-2-Diabetes entwickelt sich oft in einem sehr langsamen Prozess und wird dadurch lange nicht bemerkt. Viele der frühen Symptome werden zunächst nicht mit einer Diabetes-Erkrankung in Verbindung gebracht. Mögliche erste Anzeichen eines beginnenden Diabetes können sein:

  • Diabetes sorgt für eine schlechte Wundheilung, da die Durchblutung der Haut gestört sein kann. Außerdem sind die Wunden anfälliger für Infektionen, welche die Heilung ebenfalls verzögern
  • Diabetiker haben häufig mit trockener oder juckender Haut zu kämpfen. Auch hier ist die gestörte Durchblutung der Haut verantwortlich. Die Haut wird nicht mehr optimal mit Nährstoffen versorgt und wird dadurch trockener oder beginnt zu jucken.
Schlechte Wundheilung Diabetes
Vermehrter Durst bei Diabetes
  • Durch Diabetes müssen die Nieren Schwerstarbeit leisten, weil sie versuchen, den überschüssigen Blutzucker durch den Urin auszuscheiden. So kommt es zu häufigem Harndrang.
  • Durch den häufigen Harndrang verliert der Körper viel Flüssigkeit und so entsteht wiederum ein verstärktes Durstgefühl.
  • Weil die Glucose nicht optimal verarbeitet wird, können die Körperzellen bei Diabetes unter Umständen nicht genügend Energie erzeugen. Dies äußert sich in häufiger Müdigkeit, Konzentrationsproblemen und Leistungsschwäche.
  • Auch im Auge kann es durch Diabetes zu Flüssigkeitsverlust kommen. Deshalb können Diabetiker Sehstörungen entwickeln. Insbesondere verschwommenes Sehen ist ein Problem.

 

Müdigkeit und Konzentrationsschwäche bei Diabetes
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Nahrungsergänzung als Diabetiker

Wer sich als Diabetiker Insulin spritzt, berechnet die notwendige Insulinmenge anhand von Broteinheiten. Dadurch wird für jede Mahlzeit der Kohlenhydrat-Anteil geschätzt und die entsprechende Insulinmenge injiziert. So lassen sich viele Blutzuckerschwankungen vermeiden. Zur Unterstützung bei der Berechnung geben wir auf der Artikeldetailseite für jedes Produkt mit einem maßgeblichen Anteil an Kohlenhydraten den entsprechenden Broteinheiten-Wert an. Klicken Sie hierfür auf den Reiter „Verzehrempfehlung“. Sollten Sie dort keinen Broteinheiten-Wert finden, enthält das Produkt weniger als 0,01 BE und damit so gut wie keine Kohlenhydrate.

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