Sichern Sie sich jetzt 11% Rabatt mit Eingabe der Vorteils-Nummer** 75861

Sichern Sie sich jetzt 11% Rabatt mit Eingabe der Vorteils-Nummer** 75861

Magnesium

Magnesium ist ein Mengenelement. Als Mengenelemente bezeichnet man alle Mineralstoffe, die für den menschlichen Körper wichtig sind und die ihm in einer Konzentration von mehr als 50 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht zur Verfügung stehen sollten. Bei einer geringeren notwendigen Konzentration spricht man von Spurenelementen. Mengenelemente können nicht vom Körper hergestellt werden und müssen entsprechend durch die Nahrung aufgenommen werden.

Erfahren Sie mehr über Mengenelemente und ihre Funktionen im menschlichen Körper im Bärbel Drexel Lexikon.

Als chemisches Element gehört Magnesium zu den Erdalkalimetallen. Das Elementsymbol ist Mg, die Ordnungszahl im Periodensystem der Elemente ist 12.

In elementarer Form kommt Magnesium in der Natur aufgrund seiner Reaktionsfreudigkeit nicht vor, es ist in vielen Mineralien und im pflanzlichen Blattgrün zu finden.

Magnesium - lebenswichtiger Mineralstoff

Als so genannter essentieller Stoff ist Magnesium unentbehrlich für sämtliche irdischen Organismen. Im menschlichen Körper ist es für die Aktivierung einer Vielzahl von Enzymen vor allem im Energiestoffwechsel wichtig, außerdem für die Reizübertragung von den Nerven auf die Muskeln. Für den Aufbau von Knochen und Zähnen wird Magnesium ebenso benötigt wie für die Herz- und Hirnfunktionen, den Fett- und den Kohlenhydratstoffwechsel.

Gut gegessen - gut versorgt

Der menschliche Organismus ist auf Magnesium angewiesen, selbst produzieren kann er es nicht. Daher muss es von außen zugeführt werden. Durch eine ausgewogene Ernährung ist bei gesunden Menschen die ausreichende Versorgung des Körpers mit Magnesium normalerweise gewährleistet. Der Mineralstoff ist in fast allen Lebensmitteln enthalten, wobei der Gehalt allerdings stark variiert. Vollkornprodukte, Nüsse oder Bohnen zum Beispiel enthalten viel Magnesium, ebenso findet es sich, in geringeren Mengen, in Fleisch oder Milchprodukten.

Magnesium in Lebensmitteln

Höchstens 55% des Magnesiums, das wir über die tägliche Ernährung zu uns nehmen, wird vom Körper auch wirklich aufgenommen. Da der Mineralstoff aber in sehr vielen Lebensmitteln steckt, ist eine normale, ausgewogene Ernährung für einen gesunden Menschen völlig ausreichend, um seinen Magnesiumbedarf zu decken. Gerade zahlreiche gängige pflanzliche Lebensmittel enthalten viel Magnesium:

  • Vollkornprodukte aus Roggen, Weizen, Gerste, Dinkel, Hafer
  • auch Buchweizen und Weizenkleie
  • Gemüse wie Erbsen und Bohnen
  • Nüsse wie Walnüsse und Haselnüsse
  • außerdem weniger alltägliche Lebensmittel wie Seetang und Kürbiskerne

Durch die Verarbeitung von Lebensmitteln kann sich deren Magnesiumgehalt reduzieren.

Erfahren Sie mehr über Wirkung, Dosierung und Nebenwirkungen von Magnesium im Bärbel Drexel Lexikon.

Was bei Magnesiummangel passiert

Magnesium ist ein echtes Multitalent: Es unterstützt zum Beispiel die normalen Muskel- und Nervenfunktionen, die normalen psychischen Funktionen sowie den Erhalt von Knochen und Zähnen. An rund 300 Enzymvorgängen im Körper ist Magnesium direkt beteiligt.

Da dieses wichtige Mengenelement nicht vom Körper gebildet werden kann, muss es mit der Nahrung aufgenommen werden. Eine gewisse Menge Magnesium kann der Körper speichern. Doch mit der Zeit kann sich eine Unterversorgung bemerkbar machen und es kommt zu Magnesiummangel.

Der tägliche Magnesiumbedarf

Der tägliche Magnesiumbedarf hängt sowohl vom Alter als auch vom Geschlecht ab. Grundsätzlich benötigen erwachsene Männer etwas mehr Magnesium als erwachsene Frauen. Aber eine Schwangerschaft und die Stillzeit können dafür sorgen, dass der Magnesiumbedarf auch bei Frauen steigt. Hinweise zur empfohlenen täglichen Zufuhr finden Sie z.B. auf der Internetseite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Werden diese Richtwerte dauerhaft deutlich unterschritten, kann dies zu einem Magnesiummangel führen. In der Nationalen Verzehrsstudie 2008 wurde festgestellt, dass ca. ein Drittel der Deutschen die empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht erreicht.

Anzeichen eines Magnesiummangels

Die Anzeichen eines Magnesiummangels sind genauso vielfältig wie die Funktionen, die Magnesium im Körper erfüllt.

  • Verspannungen der Muskulatur: Magnesium trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei. Deshalb können aus einem Magnesiummangel Probleme mit den Muskeln wie Verspannungen resultieren.
  • Herzrhythmus: Magnesium trägt auch zu einer normalen Herzmuskelfunktion bei. Magnesium dient als Calcium-Antagonist und wirkt gefäßerweiternd auf die Herzkranzgefäße mit positivem Einfluss auf den Herzrhythmus.
  • Stress und innere Unruhe: Magnesium trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zu normalen psychischen Funktionen bei. Bei Magnesiummangel kann es vorkommen, dass zu starke Reize weitergeleitet werden. Die Folge: innere Unruhe, Abgespanntheit und erhöhte Stressanfälligkeit.
  • Schlafprobleme: Magnesium trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. So kann sich Magnesiummangel auch in Problemen mit dem Ein- und Durchschlafen äußern: Dann fällt es schwerer, zuverlässig in einen erholsamen Schlaf zu finden.

    Erfahren Sie mehr über Magnesiummangel und seine Ursachen im Bärbel Drexel Blog.

Was ist eigentlich Magnesiumstearat?

Gerade – aber nicht nur – in Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln hört und liest man immer wieder von Magnesiumstearat. Es ist auch als Magnesiumsalz der Speisefettsäuren bekannt und eine Verbindung aus Magnesium und Stearinsäure. Magnesiumstearat wird als Binde- und Feuchthaltemittel eingesetzt, zum Beispiel eben bei der Produktion von Nahrungsergänzungsmitteln. Hier sorgt es dafür, dass in jedem Pressling und in jeder Kapsel die gleiche Rohstoffmenge in optimaler Verteilung und Mischung vorliegt. Außerdem verhindert es, dass die Produktionsmaschinen verkleben.

Die Bestandteile von Magnesiumstearat

Magnesiumstearat besteht zu ca. 96 % aus Stearinsäure und zu ca. 4 % aus Magnesium. Stearinsäure ist eine gesättigte Fettsäure, die in der Regel aus Raps-, Soja- oder Maisöl gewonnen wird. Sie ist unter anderem in Pflanzenöl, Vollmilchschokolade und Fleischprodukten in nennenswerten Mengen enthalten. Stearinsäure ist eine nicht-essentielle Fettsäure. Sie kann also auch vom Körper hergestellt werden

Die Kritik an Magnesiumstearat

Als Inhaltsstoff ist Magnesiumstearat in den letzten Jahren in die Kritik geraten. Es ist unbestritten, dass sowohl Magnesium als auch Stearinsäure für den Körper in normalen Zufuhrmengen unbedenklich und sogar nützlich sind. Auch Magnesiumstearat wurde von der US-amerikanischen Behörde für Lebensmittelsicherheit FDA als sicher eingestuft.

Dagegen soll es nach Auffassung von Kritikern verschiedene gesundheitsschädliche Auswirkungen von Magnesiumstearat geben. So soll es beispielsweise, wenn es Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt wird, die Aufnahme von Wirkstoffen durch den Körper verzögern. Außerdem wird vermutet, dass die Stearinsäure häufig aus genmanipulierten Pflanzen gewonnen wird.

Erfahren Sie mehr über Kritik und Fakten im Zusammenhang mit Magnesiumstearat im Bärbel Drexel Lexikon

Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel

Mit einer ausgewogenen Ernährung können gesunde Menschen ihren Magnesiumbedarf decken. Manchmal ist das vorübergehend oder dauerhaft nicht möglich. Ob magnesiumhaltige Nahrungsergänzungsmittel nötig sind, hängt allerdings vom Einzelfall ab. Lassen Sie sich von einer Fachperson professionell beraten. Sowohl die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit geben Referenzwerte für den Magnesiumbedarf verschiedener Gruppen – Frauen, Männer, Schwangere, Jugendliche u.a. – an, die zur ersten Orientierung dienen können.

Gesundheitsbezogene Angaben zu Magnesium nach EFSA

Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben zu Lebensmitteln – zu denen auch die Nahrungsergänzungsmittel zählen – dürfen nur verwendet werden, wenn sie von der EU zugelassen und in eine Gemeinschaftsliste aufgenommen sind. Für die wissenschaftliche Anerkennung dieser Angaben ist die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zuständig. Das „EU-Gemeinschaftsregister der nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben über Lebensmittel“ bestätigt den Beitrag von Magnesium

  • zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung
  • zu einem normalen Energiestoffwechsel
  • zum Elektrolytgleichgewicht
  • zu einer normalen Funktion des Nervensystems
  • zu einer normalen Muskelfunktion
  • zu einer normalen Eiweißsynthese
  • zu einer normalen psychischen Funktion
  • zur Erhaltung normaler Knochen
  • zur Erhaltung normaler Zähne

Zudem hat Magnesium eine Funktion bei der Zellteilung. Diese Angaben sind nur für Produkte zulässig, welche die Mindestanforderungen an eine Magnesium-Quelle gemäß der im Anhang der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 aufgeführten Angabe erfüllen.

Sie finden Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel im Bärbel Drexel Shop.


Die Inhalte dieser Seite dienen ausschließlich dem allgemeinen Überblick - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - und/oder der Unterhaltung. Die Inhalte dieser Seite ersetzen bei medizinischen Problemen oder Themen keinesfalls die professionelle Beratung durch einen Arzt. Suchen Sie bei medizinischen Problemen einen Arzt auf.

© Bilder: photka – IStockPhoto | sek1111 – stock.adobe.com | Serghei Velusceac – stock.adobe.com