Kater

Was hilft gegen Kater?

Ob private Feste wie Geburtstage und Hochzeiten oder saisonale Anlässe wie Karneval und die Volksfestsaison: Immer wieder finden wir einen Grund zum Feiern und oft feiert bei diesen Gelegenheiten der Alkohol mit. Doch was am Abend Geselligkeit und Ausgelassenheit fördert, kann am nächsten Morgen zu einem bösen Erwachen führen. Der Kopf brummt, der Magen ist flau und ein Gefühl der Müdigkeit und Energielosigkeit zieht sich durch den ganzen Tag.

Der Kater ist da. Dabei können Sie mit natürlicher Unterstützung und einigen Tipps die Anzeichen eines Katers reduzieren. Wir verraten Ihnen, was gegen den Kater hilft.

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Der verantwortungsvolle Umgang mit Alkohol

Regelmäßiger oder übertriebener Alkoholkonsum kann dem Körper schweren Schaden zufügen und zu Alkoholsucht führen. Von Leberschäden und Schädigungen des Gehirns bis zu hohem Blutdruck oder beschleunigter Hautalterung sind die möglichen Folgen vielfältig.

Natürlich ist nicht jeder Schluck Alkohol direkt problematisch. Aber hinterfragen Sie Ihren Umgang mit Alkohol stets kritisch und fahren Sie keinesfalls betrunken Auto.

Alkohol

Warum eigentlich Kater?

Die Gesellschaft für deutsche Sprache vermutet, dass der Begriff „Kater“ für die unangenehmen Folgen eines Alkoholrausches seit Mitte des 19. Jahrhunderts in Gebrauch ist. Er geht möglicherweise auf „Katarrh“ zurück – eigentlich eine Bezeichnung für Atemwegserkrankungen mit verstärkter Schleimbildung. Eine andere Theorie legt die Verbindung zum „Katzenjammer“ nahe. Auch ein Zusammenhang mit der damals üblichen Redewendung „besoffen wie ein Kater“ ist möglich.

Mehr Energie für die Feier und den Tag danach

Müdigkeit

Selbst ohne Alkohol dauern Feiern oft bis tief in die Nacht. Während manche Menschen dann am nächsten Tag problemlos bis mittags ausschlafen können, ist bei anderen die innere Uhr sehr stark: Sie wachen zur gewohnten Zeit auf und haben Schwierigkeiten, wieder einzuschlafen.

Alkohol kann die Müdigkeit noch verstärken: Zwar fällt das Einschlafen betrunken häufig leichter, doch der Körper kommt nicht so gut zur Ruhe. Schließlich muss der Alkohol noch abgebaut werden.

Da Alkoholkonsum meist auch eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr bedeutet, weckt den Betrunkenen häufig noch der Harndrang. 

Durch diese Faktoren wacht man in der zweiten Schlafhälfte häufiger auf und träumt weniger. Die Folge: Der Schlaf ist weniger erholsam und am nächsten Morgen fühlt man sich müde und energielos.

Mehr Energie für Feiern und Feste

Keine Frage: Feste und Feiern sind eine schöne Zeit. Doch für den Körper bedeuten sie auch eine Phase der Belastung – gerade wenn Sie auch an den Vorbereitungen einer Feier beteiligt sind. Die Hochphase der Karnevalszeit dauert ebenso wie viele Volksfeste eine ganze Woche und beides lädt zum wiederholten Feiern ein.

Natürlich kann auch die Natur nicht vollständig verhindern, dass Sie sich am Tag nach der Feier müde fühlen. Doch wenn Sie wissen, dass Feiern anstehen, können Sie Ihrem Körper eine Power-Kur für mehr Energie gönnen. Johannisbeerextrakt und Vitamin B12 tragen zur Regenerationsfähigkeit bei und bringen die Leistungsfähigkeit zurück. Ashwagandha und Ginseng können die Widerstandskraft fördern. So laden Sie Ihre „Energie-Reserven“ gezielt wieder auf.

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Bei Kater: Mineralstoffhaushalt auffüllen

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Alkohol hemmt unter anderem die Ausschüttung des Hormons Vasopressin. Dieses Hormon steuert die Ausscheidung von Flüssigkeit über die Nieren. Darüber hinaus nimmt man auf einer Feier ohnehin meist recht viel Flüssigkeit zu sich. Diese Kombination sorgt dafür, dass man im angetrunkenen Zustand sehr häufig zur Toilette muss. So scheidet der Körper viele wichtige Mineralstoffe aus, die ihm am nächsten Tag fehlen. Es kommt zu typischen Begleiterscheinungen eines Katers, darunter oft Kopfweh, Übelkeit und allgemeines Unwohlsein.

Deshalb ist es wichtig, diesen Mineralstoffverlust auszugleichen. Da viele verschiedene Mineralstoffe verloren gehen (zum Beispiel Kalium, Natrium, Calcium und Magnesium), lohnt es sich bei einem Kater oft, auch ein breites Mineralstoffspektrum zuzuführen. Am besten geschieht dies noch am Abend der Feier – entweder vor oder nach dem Alkoholkonsum, aber auf jeden Fall bevor der Kater überhaupt beginnt.

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Das Katerfrühstück

Rollmops, Heringssalat, saure Gurken oder Salzgebäck: Saure und salzige Speisen gelten als klassisches Katerfrühstück. Tatsächlich erzielt ein solches Katerfrühstück vor allem einen indirekten Effekt, denn saure und salzige Mahlzeiten machen durstig.

So nehmen Sie direkt zum Frühstück viel Flüssigkeit zu sich und führen dem Körper einige der verlorenen Mineralstoffe wieder zu. Keine gute Idee ist weiterer Alkohol am Morgen danach. So wird der Kater nur verzögert, dafür aber möglicherweise noch verschlimmert.

Frühstück

Kater und kurzfristiger Vitaminmangel

Vitaminmangel

Nicht alle Vitamine können vom Körper gespeichert werden. Die wasserlöslichen Vitamine werden über den Urin wieder ausgeschieden.

Der häufige Harndrang, den Alkoholkonsum auslöst, verstärkt also auch die Ausscheidung der wasserlöslichen Vitamine. Dabei spielt gerade Vitamin C eine wichtige Rolle im Umgang mit Alkohol.

Vitamin C ist ein leistungsstarkes Antioxidans: Beim Abbau von Alkohol entstehen Freie Radikale, welche die Zellen des Körpers schädigen können. Antioxidantien wie Vitamin C neutralisieren die Freien Radikalen, bevor diese Schaden anrichten können.

Auch das Immunsystem wird durch Alkohol geschwächt. Hier kann sich die Reaktionszeit der Immunabwehr verzögern und auch die „Fresszellen“ genannten Makrophagen reagieren schlechter auf Bedrohungen. Vitamin C trägt zur Stärkung der Abwehrkräfte bei und unterstützt ein gut funktionierendes Immunsystem.

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Kater und der Säure-Basen-Haushalt

Alkohol stellt auch den Magen vor Probleme: Er reizt die Magenschleimhaut und regt gleichzeitig die Produktion von Magensäure an. So kann auch unangenehmes Sodbrennen ein Teil des Katers sein: Die überschüssige Magensäure steigt die Speiseröhre hinauf und sorgt dort für Schmerzen. In dieser Situation können basische Mineralstoffe den Magen unterstützen und überschüssige Säuren neutralisieren.

Alkohol wird allgemein sauer verstoffwechselt. In Verbindung mit vielen anderen gängigen Lebensmitteln (z.B. Fleisch, Fisch, Weißmehlprodukte, Zucker, Kaffee), die sich ebenfalls säuernd auswirken, leistet Alkohol einen Beitrag zu einer andauernden Übersäuerung. 

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Die unerwünschten Folgen einer Übersäuerung können sehr vielfältig sein, zum Beispiel Haarausfall, Cellulite, Nervosität oder Probleme mit dem Kreislauf.

Erfahren Sie mehr über den Säure-Basen-Haushalt

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Kater und Kaffee

Lange Zeit hieß es, dass Kaffee bei einem Kater nicht gut wäre, da er den Körper zusätzlich entwässern würde. Dies wurde inzwischen widerlegt. Allerdings kann Kaffee einen ohnehin schon gereizten Magen zusätzlich belasten.

Wer also durch den Kater ohnehin schon mit Sodbrennen oder Übelkeit zu kämpfen hat, sollte sich gut überlegen, ob er seinem Körper auch noch Kaffee zumuten möchte.

Kaffee
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